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Der Gemeine Bläuling

Polyommatus icarus, auch Hauhechel-Bläuling genannt. Der ca. 2,5 bis 3cm große Tagfalter ist die am häufigsten vorkommende Art aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Er bevorzugt offene, blütenreiche Wiesen und kommt in den Alpen bis auf eine Seehöhe von ca. 2000 Metern vor. Die Flugzeit erstreckt sich je nach Höhenlage, von April bis Oktober und es werden zwei bis drei Generationen in einem Jahr ausgebildet. Überwintert wird im Raupenstadium. Die Eier werden bevorzugt an verschiedenen Kleearten abgelegt. Die Männchen sind auffällig hellblau gefärbt, die Weibchen bräunlich mit gelben Flecken an den Flügelrändern. Es kommen auch Zwitter, sogenannte Gyander vor. Ganz selten gibt es auch Halbseiten-Gyander bei denen je eine Körperseite weiblich bzw. männlich gefärbt ist (siehe kleines Bild). Der Gemeine Bläuling ist zwar nicht wirklich gefährdet, jedoch setzt ihm, wie allen Schmetterlingen, der Verlust von Lebensraum zu.