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Italienische Schönschrecke

Die Italienische Schönschrecke

Calliptamus italicus gehört zu den Feldheuschrecken und ist in Südeuropa eine der häufigsten Kurzfühlerschrecken. Die Tiere werden ca. 1,5 bis 3,5 cm lang, wobei die Männchen ca. 1/3 kleiner sind als die Weibchen. Durch ihre grau- bis rotbraune Färbung sind sie am Boden gut getarnt, außerdem können sie gut fliegen.                  Ihr Verbreitungsgebiet umfasst ganz Europa bis auf eine Höhe von Paris. Je weiter nördlich die Tiere leben, umso dunkler sind sie gefärbt. Als wärmeliebende Art findet man sie auf warmen, trockenen Stellen wie mit Steinen durchsetze Trockenrasen oder Steppen. Die Schrecken ernähren sich von verschiedenen krautigen Pflanzen, aber auch Aas wird fallweise aufgenommen.                                                                                     Die Weibchen legen ca. 500 Eier in Paketen von 10bis 50 Stück in lockeres Substrat ab. Nach der Überwinterung schlüpfen die Larven ab ca. April.  Die Entwicklung zum reifen Insekt nimmt ungefähr 40-50 Tage in Anspruch, wobei 5 Häutungen durchlaufen werden. Die Männchen sind ca. 10 Tage nach der letzten Häutung paarungsfähig.
Die Italienische Schönschrecke erzeugt für den Menschen kaum hörbare, leise Knirschgeräusche, die sich grundlegend vom lauten Gesang anderer Feldheuschrecken unterscheidet.
In Südeuropa ist die Art nicht gefährdet, in Mitteleuropa gehen die Bestände jedoch stark zurück, obwohl es noch 1931 und 1951 zu Massenauftreten (Heuschreckenplagen) gekommen ist.